Das Geld

Früher haben die Menschen alles, was sie brauchten, selber hergestellt. Als Selbstversorger hatten sie kein Geld. Schon bald stellten sie aber fest, dass der Nachbar irgendetwas Nützliches erfunden hatte, das sie selbst gut gebrauchen könnten.

 

Dadurch kamen sie auf die Idee, ihre eigenen Produkte zum Tausch anzubieten. So entstand die Arbeitsteilung und mit ihr der Naturaltausch.

 

Als der Gütertausch einen grösseren Umfang erreichte, nahmen einzelne Güter von dauerndem Wert den Charakter eines Tauschmittels an. Hierfür eigneten sich Güter wie Vieh, Salz, Felle, Schmuckgegenstände und Waffen. Solche begehrten und nicht leicht verderblichen Güter stellten eine Art Warengeld dar, wie man es auch heute noch in entlegenen Gebieten finden kann.

 

Unterrichtsmaterial

Jedermann nimmt gerne Geld entgegen, sei es als Zahlung für eine gelieferte Ware oder als Lohn für eine erbrachte Dienstleistung. Mit diesem Geld kann man sich später selber Waren kaufen oder andere für ihre Dienstleistung entschädigen. Das Geld ersetzt als Tauschmittel jedes andere Produkt. Und so gehen jeden Tag viele Münzen und Banknoten durch unsere Hände – doch wie sehen sie wirklich aus, was ist eingeprägt, und was bedeuten die Zeichen? Dieser und vielen weiteren Fragen geht diese Unterrichtsheit auf den Grund.


Was die Arbeitsblätter behandeln:

Lernziele Sek l (Auswahl)

  • Die SuS erkennen, wie sich das Geldwesen aus dem Naturaltausch entwickelt hat.
  • Die SuS lernen, welche Sicherheitsmerkmale die Banknoten aufweisen und schulen gleichzeitig ihre Beobachtungsgabe.
  • Die SuS lernen, mit Fremdwährungen zu rechnen und Umrechnungstabellen zu lesen.
  • Die SuS erfahren, welche Ausbildungsmöglichkeiten eine Bank bietet und befassen sich mit der eigenen beruflichen Zukunft.

 

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